Man of Steel [2013]

manofsteel
© Warner Bros.

Originaltitel: Man Of Steel
Produktionsland:
USA
Regie: 
Zack Snyder

Trailer:


Nicht schon wieder ein Comicfilm 😉

Tja, was soll man sagen? Die Filme über unsere Lieblingshelden nehmen offenbar kein Ende. Bei einigen geht es sogar erst los. Womit wir schon beim eigentlichen Thema angelangt wären. Vor „Man Of Steel“ gab es bereits fünf Spielfilme über bzw. mit Superman. Über den letzten Film „Superman Returns“ (2006) hatte ich bereits eine Kritik erfasst. Stammleser werden sich bestimmt erinnern.

Man of Steel ist was eigenständiges und völlig neues

„Superman Returns“ hatte das Problem, dass er so sein wollte wie Superman von 1978 mit Christopher Reeve. Dabei offenbarten sich Schwächen bei der Story. Aber dieser hier präsentiert sich völlig eigenständig. Auch der Plot weiß dieses mal zu gefallen. Schließlich arbeiteten Christopher Nolan und David S. Goyer am Drehbuch. Nolan fungierte darüber hinaus als Produzent. Zack Snyder setzte den Film als Regisseur um. Die Handschrift von Beiden ist gut zu erkennen. Nolans Realismus bzw. Ernsthaftigkeit und Snyders Überstilisierung. Aber beides harmoniert durchaus in einem guten Einklang.

Actionreicher Beginn

Der Planet Krypton steht vor seinem Untergang. Grund genug für Jor-El, gespielt von Russell Crowe seinen Sohn Kal-El zu retten, in dem er ihn zur Erde schickt. Besonders die Anfangsminuten sind von reichlich Action geprägt. Beeindruckende Bilder bekommt der Zuschauer zu sehen. Dabei wird im ganzen Film aber nicht vergessen, dass es viel von dem stählernden Helden zu erzählen gibt. Aufwachsen wird er in Kansas bei Martha und Jonathan Kent. Letzterer wird von Kevin Costner gespielt und bietet dem Publikum eine mitreißende und glaubhafte Darbietung der Figur. Mit der Zeit sieht man natürlich auch Henry Cavill als Superman in Aktion. Neben den Action-Szenen zeigt er auch eine tiefgründige und emotionale Darstellung als Clark Kent bzw. Superman. Eine menschliche Darbietung des Helden gelingt Cavill sehr gut. Er macht dabei deutlich, dass ein Held mit übermenschlichen Kräften auch so seine Probleme hat und seine Konflikte in irgendeiner Weise lösen muss. 2006 habe ich mich noch über die Fehlbesetzung der Lois Lane in Person von Kate Bosworth aufgeregt. Mehr als nervig und schlecht war diese Interpretation seitens Bosworth. Aber Amy Adams beweist hier das völlige Gegenteil und passt auch super in die Rolle. Aber auch die Seite des Bösen kommt nicht zu kurz. General Zod, gespielt von Michael Shannon ist der Gegenspieler von „Man of Steel“ und will den Helden natürlich vernichten. Zods Zerstörungswut und Hass auf Superman kommen glaubhaft rüber. Aber es kracht natürlich nicht über die ganze Zeit. So ein Film braucht auch seine Ruhephasen und bekommt diese auch. Genannt seien da mal nur die Szenen mit Jor-El, als Krypton explodiert oder Jonathan Kent, als er mit seinem Adoptivsohn Clark Vatergespräche führt.

Perfekte Umsetzung der Musik

Der Erzählrhythmus des Films mag vielleicht nicht allen gefallen, da er eventuell für etwas holprig wargenommen wird. Aber meine Wenigkeit hatte damit keine Probleme. Vielleicht fällt es nicht weiter ins Gewicht, weil man sich von der guten und überzeugenden Umsetzung der visuellen Effekte begeistern lässt. Nicht selten kam es in diversen Filmen vor, dass die visuellen Effekte so dermaßen schlecht waren, dass man sich am Ende geärgert hat diesen oder jenen Film gesehen zu haben. Dies trifft hier aber zum Glück nicht zu. Dazu sind auch die Spezialeffekte den ganzen Film über brachial und furchteinflößend umgesetzt. Dies verleiht dem Blockbuster einen düsteren Unterton, was ihn noch mitreißender macht. Einen großen Anteil daran hat auch Hans Zimmer, der für eine bombastische Atmosphäre bei der Filmmusik sorgt. Zimmer hatte u.a. die Musik für die Dark Knight Trilogie umgesetzt. Man bemerkt eindeutig seine Handschrift und man hat sogar mitunter das Gefühl, dass vielleicht Batman jeden Moment auftauchen könnte. Aber dafür ist es in diesem Film noch etwas zu früh. Alles zu seiner Zeit. 😉

Ein fast perfekter Blockbuster

Ich gebe dem Film die Note 2, weil er mich im großen und ganzen überzeugt hat. Mit ,,Man Of Steel“ kehrte der stählender Held auf die Kinoleinwand zurück. Und das wuchtiger als je zuvor. Ohne dabei zu vergessen die Geschichte des Protagonisten Superman zu erzählen. Eindrucksvoll wird er als ein Held gezeigt, der auch verletzlich ist, was besonders sein Seelenleben betrifft. Wie schon angedeutet kracht es in ,,Man of Steel“ gewaltig. Ein episches Feuerwerk, was seinesgleichen sucht. Allerdings wird gegen Ende des Films zu viel zerstört, was mein einziger Kritikpunkt ist. Aber dennoch ist der Schluss grandios und man darf sich zurecht auf den Nachfolger ,,Batman v. Superman: Dawn of Justice“ freuen. Comicfreunde und Fans von Superman wird der Film mit Sicherheit gefallen. Aber auch Fans von Actionstreifen mit ausgereiften Spezialeffekten werden hier ihre wahre Freude haben.

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9 Gedanken zu “Man of Steel [2013]

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