Die erste Hälfte des Jahres hatte es wahrlich in sich. So viele Filme habe ich schon lange nicht mehr im Kino gesehen. Pressevorführungen natürlich eingeschlossen. Dazu muss ich aber sagen, dass die PVs hier nicht berücksichtigt werden. Was aber nicht an der Qualität der Filme liegt, sondern daran, dass die offiziell gesehenen Filme einfach ohne Einschränkungen den Vorrang erhalten sollen. Ich möchte einfach vermeiden, dass ein wirklich guter Blockbuster hinten runterfällt. Aber nun genug der langen Rede. Hier ist nun die Liste meiner Highlights der ersten Jahreshälfte 2018.


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Meryl Streep und Tom Hanks zum ersten Mal gemeinsam auf der großen Leinwand. Das Historiendrama von Steven Spielberg thematisiert die Geschehnisse rund um die Veröffentlichung der Pentagon-Papiere im Jahr 1971. Meryl Streep erhielt eine Oscarnomierung als Beste Hauptdarstellerin und als Bester Film war das Drama auch nominiert. Für mich ein rundum gelungener Film, der auch in den Nebenrollen gut besetzt war. By the way: Wer kennt eigentlich Philip Casnoff?


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Der Italiener Luca Guadagnino realisierte diese Literaturvorlage von André Aciman. Die Geschichte handelt von dem 17-jährigen Elio (Timothée Chalamet), der sich in den 24-jährigen US-Amerikaner Oliver (Armie Hammer) verliebt. Zeitlich angesiedelt ist der Film in Norditalien 1983. Ein tiefgründiges Drehbuch, nostalgischer Soundtrack und eine traumhafte Kulisse sorgen dafür, dass der Film in meine persönliche Topliste landet.


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Eine Mischung aus Thriller, Drama und Komödie. Eine verbitterten Frau (Frances McDormand) in einer amerikanischen Kleinstadt, die nach dem Mord an ihrer Tochter auf drei großen Werbetafeln den örtlichen Polizeichef (Woody Harrelson) der Untätigkeit anklagt. Als Favorit ging dieser Blockbuster sieben Nomierungen in die Oscarverleihung 2018. Letztendlich bekamen Frances McDormand (Beste Hauptdarstellerin) und Sam Rockwell (Bester Nebendarsteller) die Trophäe. Allein deswegen ist es einer meiner Lieblingsfilme.


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Sally Hawkins spielt hier eine Reinigungskraft, die gehörlos ist. In einem US-amerikanischen Geheimlabor verliebt sie sich in eine dort gefangengehaltene amphibische Kreatur (Doug Jones). Für die Geschichte, die in den 1960er Jahren spielt, gab es u.a. den Oscar für den Besten Film und Beste Regie (Guillermo del Toro). Hier passt einfach alles und der Flair der 1960er Jahre versprüht einfach echte Nostalgie.


imagesHier muss ich ehrlich gestehen, dass ich vorher etwas skeptisch war. Und der Trailer verriet nicht wirklich viel. Aber als ich den Film sah, war ich mehr als einigermaßen erstaunt. Hier wird nicht nur die Geschichte der Figur erzählt, sondern geht auch mehr in die Tiefe, was seine eigenen Religionsansichten und Beweggründe seiner Familie betrifft.


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Mit Jason Bateman und Rachel McAdams hervorragend besetzt. Und es ist die erste echte Komödie in dieser Auflistung. Die passionierten Spieler Max (Jason Bateman) und Annie (Rachel McAdams) treffen sich zu einem Spieleabend, wo sie auch ihre Freunde Ryan, Kevin und seiner Frau Michelle  eingeladen haben. Doch dann taucht Max‘ Bruder Brooks auf und erzählt eine peinliche Geschichte über Max aus der Kindheit. Er verhält sich wie Snop und Max beschließt seinen Bruder an diesem Abend zu besiegen. Ein sehr unterhaltsamer Film, der auch über eine Post-Credit-Scene verfügt. Ich war der einzige Zuschauer im Saal, der diese gesehen hat.


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Noch einmal Steven Spielberg. Dieses Mal handelt es sich um eine Buchvorlage von  Ernest Cline. und ist in der Gamer-Welt der nahen Zukunft angesiedelt. Im Jahr 2045 sind viele Zentren der Bevölkerung der Erde zu Slum-ähnlichen Städten geworden. Um ihrer Verzweiflung zu entkommen, bewegen sich die Menschen in der virtuellen Welt der OASIS, einem Multiplayer-VR-Spiel einer Online-Plattform. Ein Film, der keine Grenzen kennt und Kulturelles der 1980er Jahren aufleben lässt. Also hinsetzen, anschnallen und die Begeisterung in Fahrt kommen lassen.


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Zu dieser Comicvorlage muss ich nicht wirklich was sagen. Hier habe ich es schon ausführlich getan. Mich würde es nicht wundern, wenn dieser Blockbuster es in die entgültige Liste des Jahres 2018 schaffen würde.


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Die Fortsetzung von Deadpool (2016). Nun bekommt es der großmäulige Antiheld mit Cable (Josh Brolin) zu tun. Auch hier bedarf es keiner weiteren Worte, weil ihr eben solche hier finden werdet.


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Die Vorgeschichte von Han Solo ist als Space-Western angelegt. Nach Rogue One: A Star Wars Story ist es der zweite Ableger der Star-Wars-Anthology-Filmreihe. Doch der Film blieb in Sachen Einspielergebnis hinter der Erwartungen zurück und begeisterte wohl nicht jeden Star Wars Fan. Doch die Geschichte passte vollends in meine Erwartungen und würde mich auch über eine Origin-Story freuen, die von Obi-Wan Kenobi handelt.


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Der erste Mainstream-Film, der das Thema Homosexualität tiefgreifender behandelt. Alles zur Tragikomödie mit Nick Robinson in der Hauptrolle erfahrt ihr hier.

Ein Gedanke zu “Meine Top11 der ersten Jahreshälfte 2018

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