Alle Phasen des Marvel Cinematic Universe
4. Phase des Marvel Universum
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© Marvel Studios 2022

6 Folgen in 1. Staffel

Produktionsjahre: 2022

Sender: Disney+

Genre: Fantasy, Action, Sci-Fi

FSK: 12

Erstausstrahlung: 08. Juni 2022
Fortsetzung:


Idee: Bisha K. Ali
Drehbuch: Bisha K. Ali
Basierend auf den Marvel Comics:
Sana Amanat, Stephen Wacker, G. Willow Wilson, Adrian Alphona, Jamie McKelvie
Regie:
Adil El Arbi, Bilall Fallah, Meera Menon, Sharmeen Obaid-Chinoy

Darsteller
Iman Vellani: Kamala Khan
Matt Lintz: Bruno
Zenobia Shroff: Muneeba
Yasmeen Fletcher: Nakia
Rish Shah: Kamran
Mohan Kapur: Yusuf
Saagar Shaikh: Aamir
u.v.a.

Musik in der Serie: Laura Karpman


Ein Anblick aus anderer Perspektive. Ms. Marvel #5 (Juni 2014). © Marvel Comics

Kamala stammt aus Jersey City und wurde als Tochter von Yusuf Khan und Muneeba Khan geboren. Ihre Eltern als auch ihr Bruder kamen aus Karatschi, Pakistan in die Staaten. Als Kamala heranwuchs und den Kindergarten besuchte, lernte sie Nakia Bahadir kennen, die zu ihrer besten Freundin wurde. Später schloss Kamala eine enge Bindung zu Bruno Carrelli, da er genau wie sie selbst einen Bezug zu Einwandererfamilien hat. Beide lieben die animierte TV-Serie Tween Mutant Samurai Turtles über alles. Ihren ersten Auftritt in den Comics fand Ms. Marvel in Captain Marvel #14 (Juli 2013). Allerdings agierte sie dort ohne Namen und trat in der Eventreihe All-New Marvel NOW! Point One #1.NOW (Januar 2014) als Heldin in Erscheinung. Mit Ms. Marvel Vol. 3 wurde ihre eigene Comicreihe in Gang gesetzt. In Ausgabe #2 (März 2014) erlebte man sie erstmalig als Ms. Marvel.


Die Folgen der 1. Staffel
Anm.:
Da es bei dieser Serie keinen ReCap mit Podcast Flimmerkiste mit Marco und Timo gab, findet ihr nach den Folgenbeschreibungen meine Einschätzung zur Serie.


1. Avengercon (Generation Why), 50 Min.

Wir lernen Kamala Khan kennen, die ein großes Interesse für Heldin Captain Marvel hegt und unbedingt zur Avengercon fahren möchte. Doch dabei entdeckt sie Kräfte, die sie wohl schon länger in sich trägt.

Ins Auge fällt das verspielte Design der Serie, was zu Beginn für eine gewisse Lockerheit sorgt. Die Anspielungen auf die Avengers sind witzig und zeigen einmal mehr den typischen Marvel-Humor.

Musik in dieser Folge
The Weeknd – „Blinding Lights“
Wallows – „I Don’t Want to Talk“
S.P. Balasubrahmanyam & Aaryan Dinesh Kanagaratnam – „Oh Nanba“
Riz Ahmed – „Deal with It“
The Linda Lindas – „Oh!“
u.v.a.


2. Volltreffer (Crushed), 52 Min.

Kamala muss sich zunächst ihrer Kräfte bewusst werden, und erkundigt eben solche mit ihrem besten Kamerad Bruno. Doch schon bald ist Gefahr in Verzug…

Bereits ab dieser Folge machte sich bei mir die Ernüchterung breit. Die Protagonistin finde ich nicht wirklich interessant. Auch der Plot reißt mich nicht mehr vom Sessel. Einzig der Aspekt der Ur-Großmutter Kamalas weckt mein Interesse.

Musik in dieser Folge
Mase – „Feel So Good“
Kool & The Gang – „Hollywood Swinging“
Krewella, Nervo and Raja Kumari – „Goddess“
Timbaland and M.I.A. – „Come Around“
B. Stew – „Keep On Movin“
u.v.a.


3. Bestimmung (Destined), 48 Min.

Aamir steht vor dem Ereignis der Hochzeit. Ganz andere Sorgen hat Kamala. Eine ihrer Entscheidungen könnte fatale Folgen haben.

Die Hochzeit von Aamir ist für mich ein positiver Höhepunkt. Ansonsten ist diese Folge eher blass. Einzig die Anspielung auf die Popkultur in Bezug auf Bon Jovi ließ in mir Freude aufkommen.

Musik in dieser Folge
Sidhant Kapoor – „Mehendi Rachnewali“
Lata Mangeshkar and S.P. Balasubrahmanyam – „Joote De Do Paise Le Lo“
Pritam & DJ Hot Americano – „Hadippa“
Blackhand – „What’s the Difference“
Bon Jovi – „Livin‘ on a Prayer“
u.v.a.


4. Rot gesehen (Seeing Red), 48 Min.

Kamala begibt sich auf eine Reise, um mehr über ihren Armreif zu erfahren. Auch die eigene Familiengeschichte rückt in den Fokus.

Zwar finde ich die Ergründung der Familien im Film- und Serienkosmus spannend, aber Ms. Marvel hat mir die darauf genommen. Alles geht nur blitzartig und mit stumpfen Dialogen voran. Auch die Effekte reißen mich nicht mehr vom Hocker. Schade, diese Folge hätte mehr rausholen können.

Musik in dieser Folge
Raaginder and Wisechild – „Summer Nights“
A-Zal, A Khan and Farad – „Dheemi Dheemi“
Sidhant Kapoor – „Jashn Ki Shaam“
Ali Khan Band – „Punjabi Rockers“
Talal Qureshi feat. Naseebo Lal – „Aag“
u.v.a.


5. Aber und abermals (Time and Again), 41 Min.

Der Armreif Kamalas gibt nun seine Geheimnisse preis. Doch was wird sie über ihrer Vorfahren mitgeteilt bekommen?

Hier hatte ich durchaus Freude die Folge zu schauen. Die Ergründung der Vergangenheit gab endlich schlüssige Einblicke in die Geschichte Kamalas. Außerdem kommt die Beziehung zu ihrer Oma in einer ganz bestimmten Szene sehr gut zum tragen.

Musik in dieser Folge
Suraiya and Shyam – „Tu Mera Chand“
John Harbury – „Anguish and Despair“
Naseebo Lal and Abida Parveen – „Tu Jhoom“
Noor Jehan – „Aaja Ri Nindiya“


6. Nicht normal (No Normal) 50 Min.

Kamala befindet sich wieder in New Jersey, wo es mittlerweile drunter drüber geht. Die Damage Control treibt ihr Unwesen, und ist im Begriff Beute einer Persönlichkeit zu machen.

Wieder einmal ein gewohntes Marvel-Serienfinale. Doch man hat sich mittlerweile daran gewöhnt, so dass es für mich auch hier kein neuer Wurf mehr ist. Zwar ist die Inszenierung aufwendig und voller Effekte, aber glücklich macht mich dies nicht mehr.

Musik in dieser Folge
Janoobi Khargosh – „Cpt. Space“
CHAII – „Lightswitch“
Ahmed Rushdi – „Ko Ko Koreena“
Swet Shop Boys – „Anthem“
Pritam & DJ Hot Americano – „Hadippa“
u.v.a.


Meine Sternenbewertung der 1. Staffel lautet folgendermaßen:

Bewertung: 4.5 von 5.

Bewertung: 0 von 5.

Ich habe der Serie 4,5 von 10 Sternen gegeben, weil sie im Vergleich zu den anderen Serien stark in der Qualität abfällt und mich nicht wirklich anspricht. Zwar kristallisiert sich eine gewisse Verspieltheit heraus, die sich besonders in Folge 1 zeigt. Auch die Chemie zwischen Kamala und Bruno spricht für sich. Eben solcher gelangt in den Comics mehr in den Vordergrund. In dieser Serie bleibt er jedoch nur in der Oberfläche behandelt. Auch Kamalas Beziehung zu ihrer Oma offenbart starke Szenen und schenkt dieser Serie ein paar tiefgründige Momente. Die indische Kultur, die hier angerissen wird, ist zwar nett gemeint, entspricht aber nicht wirklich der Wahrheit. Kosten und Mühen scheute Marvel auch dieses Mal nicht, um einen erneuten Volltreffer zu landen. Allerdings bleibt wie so oft fast nur die typische Marvel-Formel übrig, die sich nur in wenigen Abschnitten mehr traut. Der Charakter Ms. Marvel spricht mich nicht wirklich an, und ist mir zudem auch unsympathisch. Jedoch sei zu erwähnen, dass sich diese Serie wohl an das jüngere Publikum richtet. Sowas wurde durchaus auch außerhalb der Marvel-Blase praktiziert. Allerdings fand ich es da ansprechender dargestellt.



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Titelbild ©Marvel Studios


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Disney+


Vielen Dank, dass ihr meinen Artikel gelesen habt. Lasst doch gerne ein Like da, wenn es euch gefallen hat. Ihr habt einen Gedanken zum Text oder Film? Dann postet es mir gerne unten in die Kommentare. Ansonsten ließt man sich im nächsten Artikel. Bis bald…

2 Gedanken zu “Ms. Marvel (2022) oder die Entdeckung einer Heldin mit anderen Kulturen

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