Taken – 96 Hours [2008]

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Originaltitel:
Taken
Produktionsland: 
Frankreich
Regie: 
Pierre Morel

Trailer:

Rasanter Actioner mit reichlich Spannung

Bryan Mills (Liam Neeson) war stetig als Geheimagent unterwegs und hatte nicht viel Zeit für seine Familie. Besonders Tochter Kim (Maggie Grace) musste oft unter diesen Umständen leiden. Aber nun möchte er ihr zu Liebe in den Ruhestand gehen. Kim lebt bei ihrer Mutter und zugleich Ex-Frau von Bryan. Kim möchte mit ihrer besten Freundin eine Reise nach Europa machen. Aber Bryan zeigt sich wenig begeistert, da er um seine Tochter besorgt ist. Jedoch willigt er kurze Zeit später ein.

Als die beiden Mädchen in Paris gelandet sind, teilen sie sich ein Taxi mit Peter. Jedoch ahnen sie nicht, dass er ein Mitglied der albanischen Menschenhändlerrings ist. Er erschleicht sich ihr Vertrauen und bekommt so die Adresse des Hotels heraus, wo Kim und ihre Freundin wohnen. Als sie später mit Bryan telefoniert, brechen einige Männer in ihre Zimmer ein. Amanda wird aus der Wohnung gezerrt, aber Kim kann auf Rat ihres Vater unter einem Bett im Schlafzimmer Versteck suchen. Sie bekommt von ihm Anweisungen, sobald sie von den Männern gefunden wird, alle Einzelheiten zu schreien. So bekommt er mit, dass einer der Männer eine Tätowierung an der Hand hat. Danach wird Kim gefunden und der Entführer nimmt das Telefon an sich. Bryan gibt ihm zu verstehen, dass er sie finden und töten wird. Dann meint der Entführer: „Viel Glück.“ Bryan ist fest entschlossen seine Tochter zu befreien. Dafür hat er 96 Stunden Zeit. Die Jagd beginnt…

“Taken“ ist ein schnörkelloser und konsequenter Thriller, der es versteht einen großen Spannungsbogen augzubauen. Produziert wurde der Film vom Franzossen Luc Besson und lässt seinen Hauptdarsteller Liam Neeson wutentbrannt auf albanische Menschenhändler los. Neeson geht wie fast immer voll in seiner Rolle auf und bietet dem Zuschauer eine ehrliche und überzeugende Performance. Er spielt nicht nur den fürsorglichen Familienvater, sondern auch ein Mensch der rot sieht und wild entschlossen Jagd auf die Entführer seiner Tochter macht. Dabei geht er auch über Leichen. Kampfszenen mit seinen Gegnern gibt es kaum. Er pflegt seine Gegner sofort zu erledigen. Aber auch die Folter sieht er als passende Methode an. Jedoch nur, wenn dies zwingend notwendig sein sollte. Zwar kann man über die Story streiten, aber der Streifen überzeugt auf jeden Fall mit seinem Hauptdarsteller und deren Actionsequenzen. “Taken“ ist nicht nur ein rassanter Actionthriller, sondern auch ein Rachefilm, der seine Zuschauer in den Bann zieht.

Regisseur Pierre Morel (“From Paris With Love“) setzt Neeson perfekt in Szene, der einen unerbittlichen Rachefeldzug startet, um seine Tochter wohlbehalten zu befreien. Diese Rolle wusste Morel perfekt auf Neeson zuzuschneiden, der drei Jahre zuvor einen starken Part in Christopher Nolans “Batman Begins“ gab und auch sein Publikum überzeugen konnte. Der Regisseur rückt sein Film in das Licht eines B-Movies, der aber durchaus als erstklassiker Blockbuster bezeichnet werden kann. Stilistisch orientiert er sich an den Actionfilmen der 1970er und 1980er Jahre. Morel legt seinen Film recht düster an und machte sich bereits durch Filme wie “Das fünfte Element“ oder “Leon – Der Profi“ einen Namen. Auch die Kameraeinstellungen kommen hier besonders zum tragen, da es stets rasant zugeht, aber der Zuschauer nie den Überblick verliert.

Fazit: “Taken – 96 Hours“ wartet mit einem Hauptdarsteller auf, der durchaus eine One-Man-Show zum besten gibt und wieder einmal seine Kritiker und Fans begeistert. Der Rest der Darsteller-Crew kann nicht eingeschätzt werden, da sie keine tragenen Rollen ausfüllen. Dafür wäre auch kein Platz, da der Thriller in seiner rasanten und gnadenloser Action überzeugen möchte. Dies gelingt ihm auch, da er recht simpel aber auch spannungsfüllend angelegt ist. Der eingebaute Trash-Appeal rundet das ganze Geschehen ab und wird den Zuschauer mit gekonnter Action überzeugen.


 

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