8 Blickwinkel [2008]

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Thomas Barnes ( Dennis Quaid) & Kent Taylor (Matthew Fox) sind als Agenten beim Secret-Service unterwegs. Sie haben den Auftrag, den Präsidenten der Vereinigten Staaten Ashton (William Hurt) während eines Anti-Terror-Gipfels im spanischen Salamanca zu beschützen. Dort hält er eine Rede über den Krieg gegen den Terror. Als er seine Rede beginnt, wird plötzlich auf ihn geschossen. Nun wird der Film aus verschiedenen Perspektiven gezeigt. Die Zeitperiode beginnt immer ca. 15 bis 20 Minuten vor dem Attentat und geht bis ca. einige Minuten nach den Schüssen auf den Präsidenten. Mit jeder Perspektive erhält der Zuschauer mehr Informationen. Aber führen diese Informationen auch zu den Tätern des Attentats…?

Mit Stars gespickter Agenten-Thriller

Wieder einmal ein Film, der über ein großes Staraufgebot verfügt. Egal ob Dennis Quaid, Matthew Fox, Forest Whitaker, Sigourney Weaver oder William Hurt. Jeder fügt sich in den spannungsgeladenen Agenten-Film ein. Aber dieses mal soll das Augenmerk nicht auf die Darsteller liegen, sondern viel mehr auf die Geschehnisse und Perspektiven im Film selbst.

Großer Platz in Spanien dient als Mittelpunkt des Geschehens

Man hat ja schon viele Thriller gesehen, die direkt in den Vereinigten Staaten spielen. Aber in “8 Blickwinkel“ dient das Plaza Mayor in Salamanca (im Westen Spaniens) als Ort des Geschehens. Jedoch war im Drehbuch ursprünglich ein anderer Ort vorgesehen. Mit Madrid wäre es die Hauptstadt Spaniens gewesen. Im Film gibt es Dialoge, die sich genau darauf bezogen haben. So sagt ein Agent, dass er fünf Personen unter 6 Millionen Menschen finden würde. Dies ist in etwa die Bevölkerung des Großraums Madrids. Aber dieser Aspekt erscheint im fertigen Film sinnlos, da Salamanca nur rund 150.000 Einwohner hat. Zwar ist der Platz in Salamanca der Mittelpunkt der Geschehnisse, aber es wurden dort nur wenige Szenen gedreht. Der Dreh fand fast ausschließlich in Mexico statt, wo die Plaza Mayor nachgebaut wurde. Aber dennoch geht das Konzept auf, was hier angewandt wurde. Die Action-Choreografie kommt aus den verschiedenen Blickwinkeln sehr durchdacht und zeitgemäß daher und sorgt dafür, dass der Zuschauer reizvolle bzw. unvorhergesehene Überraschungen erlebt. Aber in der zweiten Hälfte des Films springt die Kamera von einer Figur zur nächsten und erhält dadurch den Eindruck, dass sich die Handlung immer rasanter abspielt, als sie es ja so schon tut. Den Cineasten ist es jedoch selbst überlassen, ob diese Verfahrensweise förderlich oder überflüssig ist. Die Geschehnisse selbst sind aus der Realität aufgegriffen worden und waren in der Vergangenheit keine Seltenheit. Schon mehrfach gab es Angriffe auf den Präsidenten. Egal ob John F. Kennedy oder Ronald Reagan. Wie im wahren Leben werden hier die real existierenden Ängste aufgegriffen.

Spannende Geschichte mit einigen Schwächen

Wie schon erwähnt werden die real existierenden Ängste thematisiert, jedoch führen sie nicht zu einer tiefgründigen Diskussion. Vielleicht hätte dieser Aspekt den Film noch besser gemacht. Aber schlechter ist er dadurch auf keinen Fall. Action und Spannung kommen nicht zu kurz und man wird mit zunehmender Spieldauer darauf brennen die Auflösung der Geschehnisse zu erfahren…

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