Special zur Oscarverleihung 2018, Teil 9: Kategorie Bester Dokumentar-Kurzfilm #1

oscar
© Ivan Bandura


Die Oscarverleihung 2018 ist bereits Geschichte. Viele erwartete und unerwartete Preisvergaben hat es dabei gegeben. 

Zu diesem Anlass nehme ich mir die unterschiedlichsten Kategorien vor, und gehe dabei auf Nominierungen und Auszeichnungen etwas näher ein. Nach dem letzten Artikel über die Kategorie Bester animierter Kurzfilm folgt nun die Kategorie Bester Dokumentar-Kurfilm. Dabei stelle ich fünf Filme vor, die in verschiedenen Jahren nominiert bzw. ausgezeichnet worden sind.


 The Collector of Bedford Street (2002)

Ein US-amerikanischer Film über den gesitig behinderten Larry Selman. Er sammelte auf der Bedford Street im östlichen Manhattan Geld für wohltätige Zwecke. Jährlich stellt er so tausend Dollar zur Verfügung. Neben der Nominierung bei der Oscarverleihung 2003 gewann der Film beim Aspen Shortsfest den Zuschauerpreis namens Horizon Award und den Preis der Jury.

Chernobyl Heart (2003)

Hier wird die Arbeit des Chernobyl Children’s Project International gezeigt. Ein von der UNO unterstütztem Projekt des Iren Adi Roche. Untersucht wird die Auswirkung des Reaktorunglücks auf die Gesundheit der Kinder. Dafür gab es 2004 den Oscar.

Open Heart (2012)

Das Thema ist eine Herzklinik in Soba, Sudan, in der Kief Davidson über acht ruandische Kinder berichtet, die eine Herzoperation benötigen. Dort befindet sich mit dem Salam Centre die einzige Klinik in Afrika, die unentgeltlich Behandlungen durchführt. Neben der Nominierung bei den Academy Awards wurde der Film auch für den International Documenary Award nominiert.

Music by Prudence (2010)

In dem Film vom Regisseur Roger Ross Williams handelt es sich um die Geschichte der 21-jährigen Sängerin Prudence Mabhena aus Simbabwe, die Mitglied in der Band Liyana ist. Das besondere an dieser Band ist, dass jedes Mitglied an einer körperlichen Beeinträchtigung leidet. Dort wo sie als Band aufwuchsen, gilt dies noch immer als ein Werk böser Magie. Die Trophäe in seiner Kategorie konnte der Film gewinnen. 

Rehearsing a Dream (2006)

In diesem Film ist die Veranstaltung der National Foundation for Advancement in the Arts das zentrale Thema. In jedem Jahr darf eine Gruppe von 17 – 18-jährigen eine Woche lang künstlerisch aktiv sein. In dieser Zeit dürfen sie Zeit mit ihren Idolen verbringen, um von arrivierten Künstlern zu lernen. U.a. sind dabei: Schauspielerin und Sängerin Vanessa Lynn Williams, die Tänzer Mikhail Baryshnikov und Jacques d’Amboise sowie der Dirigent Michael Tilson Thomas. 2007 wurde der Film für den Oscar nominiert.

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