Maze Runner: The Scorch Trials [2015]

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© Twentieth Century Fox of Germany GmbH

Deutscher Titel: Maze Runner – Die Auserwählten in der Brandwüste
Produktionsland: USA

Darsteller:
Dylan O’Brien, Ki Hong Lee, Kaya Scodelario, Thomas Brodie-Sangster, Dexter Darden,  Alexander Flores, Jacob Lofland, Rosa Salazar

Regie: Wes Ball
Drehbuch: T. S. Nowlin

Länge: 131
FSK: 12
Verleiher: 20th Century Fox

US-Premiere: 15. September 2015
Deutscher Kinostart: 24. September 2015

Trailer


Der Einstieg in den Film beginnt mit einer Rückblende. Dort ist zu sehen, wie Thomas als kleiner Junge zur Organisation WCKD (Welt-Chaos-Katastrophen-Department) gekommen ist. Nach dieser Szene wird dort angesetzt wo der erste Teil aufgehört hat. 

Spannungsbogen zu Beginn besonders hoch

Thomas (Dylan O’Brien) und seine Freunde sind aus dem Labyrinth entkommen. Dort haben sie einige Entdeckungen gemacht, die später noch eine Rolle spielen werden. Nun werden sie zu einer neuen Einrichtung gebracht, die von einem Mann namens Janson (Aidan Gillen) überwacht wird. Der erklärt ihnen, dass sie nun in Sicherheit seien. Doch mit der Zeit beginnt Thomas skeptisch zu werden. Gemeinsam mit dem Einzelgänger Aris Jones (Jacob Seth Lofland) wird er in seinen Befürchtungen schnell bestätigt. Nach einigen Hindernissen beginnt die Flucht in die Brandwüste, um nach dem „Rechten Arm“ (Organisation gegen WCKD) zu suchen.

Verfolgungsjagden zwischen Sand und Ruinen

In der neuen Einrichtung treffen Thomas und seine Freunde auf andere Mitstreiter, die schon vor ihnen in das Lager gekommen sind. U.a. ist Aris neu dabei und schließt sich der Truppe um Newt und Co an. Auch hier erfährt man über die Charaktere recht wenig. Im Verlauf der Handlung bekommt Thomas die ein oder andere Tiefenzeichnung. U.a. werden die über seine Flashbacks hervorgerufen. Natürlich geht es nicht nur ruhig zu, wie in diesen benannten Traumsequenzen. Der Cast ist ständig in Bewegung, da die Brandwüste nur so von Gefahren wimmelt. Als sie Unterschlupf suchen, treffen sie auf Cranks, die von Menschen zu Zombies mutiert sind. Permanent werden sie von ihnen verfolgt. Teilweise hat man hier das Gefühl, man befinde sich in einem Zombie-Film. Zwar waren diese Gestalten visuell gut umgesetzt, aber leider tauchen sie dann doch zu häufig auf. Etwas weniger Zombieland wäre hier mehr gewesen, was der Handlung extrem gut getan hätte. Stattdessen erlebt eine Flucht nach der anderen. Die Kamera ist hier sehr hektisch dabei. Ob es daran liegt, dass der Kameramann gegenüber dem ersten Teil getauscht wurde. kann man nicht zu 100 Prozent belegen. Was die visuelle Darbietung an sich und das Setting angeht, bekommt man hier schöne Eindrücke geliefert. Eine Wüste mit vielen Ruinen, wo Häuser zum Teil geneigt stehen, und die Auserwählten so nach oben flüchten, als sie versuchen sich vor den Cranks in Sicherheit zu bringen. Speziell von oben gibt es hier interessante Perspektiven, die die Kamera einfängt.


Die Auserwählten ständig in Bewegung.

Very intense moment between actors. #BTS #SurviveTheScorch

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New Mexico diente als Drehort

Genau genommen wurde in und rund um Albuquerque gedreht, was 94 Tage andauerte. Der Aufwand sollte sich lohnen. Es entstanden beeindruckende Kulissen die dank ihres postapokalyptischen Charakters sehr bedrückend wirken konnten. Man erinnere sich da an The Road Warrior (Mad Max II) 1981 und Mad Max Beyond Thunderdome (1981), wo sich das Geschehen ebenfalls in einer Wüste abspielte. Das Budget aus Teil 1 von 34 Mio. US-Dollar wuchs nun auf geschätzte 61 Mio. US-Dollar an. Am ersten Wochenende konnte er nur knapp die Hälfte mit 30,3 Mio. US-Dollar einspielen. Weltweit belief sich die Summe auf 312 Mio US-Dollar. 36 Mio. US-Dollar weniger gegenüber Teil 1.

Fazit: The Scorch Trials bietet ein düsteres Szenario, welches den Zuschauer kaum zur Ruhe kommen lassen wird. Eine Mischung von Politik, Wissenschaft und Rebellion wird hier bedient. Schauspielerisch in Bestform zeigen sich besonders Dylan O’Brien, Thomas Brodie-Sangster und Ki Hong Lee. Die Spannung wird mit einer ordentlichen Portion Action angereichert, und mündet in einer überraschenden Wendung. Einzig die Handlung bleibt etwas auf der Strecke, und kommt gegenüber dem Vorgänger weniger zum tragen, da man sich eher auf ständige Verfolgungsjagden konzentriert hat. Große Stärken gewinnt das Szenenbild in ruhigen Szenen. So gesehen ist The Scorch Trials zwar kein tiefgründiger, aber dafür effektvoller umgesetzter Film, der sich nur visuell vom Vorgänger abheben kann. Die Szenerie ist stimmig, aber die Kamera teils zu hektisch. Dennoch ist es ein Actionabenteuer was man sich ansehen sollte, wenn man vorher den ersten Teil verinnerlicht hat.

 

 


Lesenswerte Kritiken anderer Blogger:

MAZE RUNNER – DIE AUSERWÄHLTEN IN DER BRANDWÜSTE (wessels-filmkritik.com)

 

3 Gedanken zu “Maze Runner: The Scorch Trials [2015]

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