The Maze Runner [2014]

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© 20th Century Fox

Deutscher Titel: Maze Runner – Die Auserwählten im Labyrinth
Produktionsland: USA

Darsteller:
Dylan O’Brien, Aml Ameen, Ki Hong Lee,  Blake Cooper, Thomas Brodie-Sangster, Will Poulter, Dexter Darden, Kaya Scodelario uva.

Regie: Wes Ball
Drehbuch: Noah Oppenheim, Grant Pierce Myers

Länge: 113
FSK: 12
Verleiher: 20th Century Fox

US-Premiere: 19. September 2014
Deutscher Kinostart: 16. Oktober 2014

Trailer


Dieser Film entsprang nach einem Roman von James Dashner, und ist genau wie das Buch der erste Teil der Reihe. Zu Beginn der Geschichte wird der junge Thomas (Dylan O’Brien) auf eine Lichtung gebracht. Dort angekommen und aufgewacht kann er sich an nichts mehr erinnern. Zusammen mit vielen anderen Jungen ist er nun in dieser Lichtung gefangen, und stetig lauernden Gefahren ausgesetzt.

Wenig Tiefenzeichnung der Charaktere

Durch einen Aufzug kam Thomas in die Lichtung. An sein ganzes Leben kann er sich nicht mehr erinnern. Die Lichtung besteht aus Wiesen und einen Wald und hohen Mauern rundherum. Dahinter befindet sich ein großes Labyrinth, welches sich immer wieder bewegt bzw. verschiebt. Mit der Zeit muss Thomas viele Aufgaben bestehen und legt sich öfters mit dem Gruppenführer Gally (Will Poulter) an. Im Verlauf der Handlung freundet sich Thomas mehr und mehr mit Newt (Thomas Brodie-Sangster) und Chuck (Blake Cooper) an. Besonders zu Chuck hat er eine enge Bindung, und zum Ende hin ein entscheidenes Erlebnis. Ansonsten erfährt man wenig aus Thomas sein Leben. Hin und wieder gibt es ein paar Flashbacks, die kleine Details verraten. Ansonsten bleibt vieles im Dunkeln. Ebenfalls trifft dies auch auf den Rest der Gruppe zu. Weibliche Verstärkung durcht Teresa (Kaya Scodelario) bekommen die Jungs erst später. Doch sie mag nicht so recht ins Geschehen passen und agiert doch eher unauffällig.


Stehen dem Geschehen stets sketpisch gegenüber: v.l.n.r. Minho, Thomas und Newt.

Before the Scorch. #SurviveTheScorch #TBT

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Gefährliche Hybridgestalten im Labyrinth

Im Labyrinth sind schon einige Gruppenmitglieder umgekommen, weil sie den Weg zurück zur Lichtung nicht mehr bestreiten konnten. Das Tor dort hin schließt sich jeden Abend wieder. Und wer nicht mehr hinein kommt ist mehr oder weniger verloren. Verantwortlich dafür sind die Hybridgestalten, auch Griever genannt, die die Menschen töten. Sie bestehen aus Maschine und lebendem Monster. Und besonders hier ist dem Filmteam eine durchaus gute visuelle Veranschaulichung gelungen. Auch die Kämpfe mit den Monstern wirken nie aufgesetzt, sondern packend und durchaus realistisch. Creature Designer Ken Barthelmey hatte hier eine Vorstellung, die er auch in der Größenordnung gut umsetzen konnte. Denn er entwarf diese Wesen. Die Kämpfe mit ihnen wurden vor einer oder mehreren Bluescreen Wänden realisiert. Auch die Labyrinthwände wurden zum Teil mit diesen Bluescreens erstellt. Erbaut wurden sie etwa bis zur Hälfte. Der Rest wurde später am Computer eingepflegt. Die schon erwähnten Kämpfe fing die Kamera aus interessanten Winkeln ein. Der Score gab zudem einem ständig das Gefühl, man würde sich permanent in Gefahr befinden. Auch die ruhigen Szenen kommen super zur Geltung.

Louisiana war Stammdrehort

Beginn der Dreharbeiten war in Jackson. Abgeschlossen wurden sie in Baton Rouge. Das Budget betrug rund 34 Mio. US-Dollar. Am ersten Wochenende in den USA spielte er davon rund 32,5 US-Dollar ein. Weltweit brachte es der Film auf etwa 348 Mio. US-Dollar. Regisseur Wes Ball gab hier sein Debüt im Bereich der Kinofilme. 2011 drehte er den animierten Kurzfilm Ruin. Dies war aber schon sein dritter Kurzfilm, da er im Jahr 2002 schon zwei andere Filme realisiert hat.

Fazit: Maze Runner spricht das jüngere Publikum an. Aber es als reinen Teenie-Film zu sehen wäre falsch. Zwar entspringt die Geschichte aus einem Jugendbuch, doch der Film entwickelt seinen ganz eigenen Charme. Trotz fehlenden Tiefgang der Charaktere strahlen die Charaktere dennoch menschliche Wärme aus. Besonders betrifft dies Thomas, Newt und Chuck. Die Schauspielleistung aller Protagonisten ist als stark zu bezeichnen, da sie in vielen wichtigen Szenen richtig Körpereinsatz zeigen. Das Szenario an sich ist düster und dystopisch gehalten, was dem ganzen eine solide Grundstruktur verleiht. Fesselnd bis zum Schluss, macht er dann Lust auf die Fortsetzung. Zwischendrin erlebt man reichlich Action und Konflikte in der Gruppe, was den Spannungsbogen mitunter erhöht. Ein tolles Setting rundet das Geschehen ab, so das man eine Mischung aus Drama, Sci-Fi, Action und Abenteuer erlebt.

 


Lesenswerte Kritiken anderer Blogger:

MAZE RUNNER – DIE AUSERWÄHLTEN: IM LABYRINTH (wessels-filmkritik.com)

5 Gedanken zu “The Maze Runner [2014]

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