Matt Shakman ist bekanntlich der Regisseur von der Erfolgsserie WandaVision. Doch wer ist er eigentlich genau und was hat er früher so gemacht? In diesem Porträt bringe ich Licht ins Dunkle.

Nur als Kind ein Schauspieler

M. Shakman in Chaos hoch zehn (u.l.). ©Warner Bros. Television

Geboren wurde er am 8. August 1975 in Ventura, Kalifornien. Mit neun Jahren kam er mit der Schauspielerei in Verbindung und hatte 1984 jeweils einen Gastauftritt in The Facts of Life und Ein Engel auf Erden. Dies behielt er bis 1987 bei und trat 1988 in zwei Episoden bei Unser lautes Heim (1985-1992) auf. Die hatte eine Ablegerserie namens Chaos hoch zehn (1988-1990). Er spielte in allen 47 Episoden mit, was gleichzeitig seine größte Rolle war. In Webster (1988) war er dreimal zu sehen. Nur ein einziges Mal spielte er in einem Film mit. Nämlich in der Komödie Rohr frei für Familie Hollowhead – Life on the Edge (1988). 1990 hängte Shakman seine Schauspielerkarriere an den Nagel. Später machte er seinen Schulabschluss und studierte anschließend Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft an der Yale University.

Karriere als Serienregisseur

So überschaubar wie seine Vita als Darsteller ist, desto größer ist sie für seine Regisseurkarriere. Als solcher startete er 2002 für eine Folge in Noch mal mit Gefühl. Für Sitcom Oliver Been (2003-2004) war er dann drei Episoden tätig. Desweiteren gibt es viele Serien, wo er nur ein bis drei Episoden Regie führte. Dazu zählen u.a. Six Feet Under – Gestorben wird immer (2005), Alle hassen Chris (2006) oder Brothers & Sisters (2006-2007), um mal nur die bekanntesten Serien zu nennen. Ein größerer Auftrag folgte dann für Dr. House, wo er zwischen 2007 und 2012 für fünf Episoden auf dem Regiestuhl platz nahm. Für Psych waren es ebenfalls von Episoden, wo er von 2006 bis 2013 aktiv war. Mit Cut Bank: Kleine Morde unter Nachbarn (2014) drehte er einen Film und hatte dort u.a. Michael Stuhlberg oder John Malkovich als Darsteller zur Verfügung. Sein bisher größte Regiearbeit ist die Sitcom It’s Always Sunny in Philadelphia, für die er zwischen 2007 und 2017 für 43 Episoden arbeitete. Anschließend folgten zwei Episoden für Game of Thrones, die ja nicht ganz so unbekannt sein soll. 😉 Nicht zu vergessen die Actionserie The Boys (2019), wo er in Episode 2 die Verantwortung hatte.

Aber nun war die Zeit gekommen für eine komplette Staffel bzw. Mini-Serie zu arbeiten. Diese Chance nutzte er mit WandaVision und gestaltete damit das MCU so herrlich anders und erfrischend. Charaktere, die in den Filmen fast untergegangen waren, bot er nun die richtige Bühne, was eben solche besonders in Personen von Elizabeth Olsen und Paul Bettany nutzten. Eine Serie, die noch lange in Erinnerung bleiben könnte. Und vielleicht klappt es ja mit weiteren MCU-Aufträgen. Dass seine Arbeit für die Serie mehr als gelungen ist, lässt sich längst nicht mehr abstreiten. Vielleicht auf ein neues, Matt Shakman!

Ach ja, als Produzent war Shakman auch aktiv. So arbeitete u.a. für die Serien It’s Always Sunny in Philadelphia (64 Episoden), The Great (10 Episoden) (Anm.: Nominierung für den Primetime Emmy) und WandaVision (9 Episoden).


Quellen:

en.wikipedia.org
imdb.com


Interview mit Matt Shakman auf filmstarts.de


Vielen Dank, dass ihr den Artikel gelesen habt. Lasst doch gerne ein Like da, wenn es euch gefallen hat. Ihr habt einen Gedanken zum Text oder generell zum Blog? Dann postet es mir gerne unten in die Kommentare. Ansonsten ließt man sich im nächsten Artikel. Bis bald…

Ein Gedanke zu “Matt Shakman: Wer ist der Mann hinter „WandaVision“?

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