Benjamin Géza Affleck-Boldt, so sein vollsttändiger Name und englischer-irischer-schotttischer als auch deuttscher Abstammung, kam am 15. August 1972 in Berkeley, Kalifornien zur Welt. In den Folgejahren wuchhs er in Cambridge, Massachhusettts auf, und sollte schon bald mit dem Showbusisness in Berührung kommen. Den er hatte bereits in frühen Kindestagen den Traum Schauspieler zu werden.
Die ersten und Schritte im Rampenlicht

Seine Mutter Chris Anne (Bokdt) war Lehrerin an einer Schule. Der Vater, Timothy Byers Affleck verdiente sein Geld als Sozialarbeiter. Außerdem wuchs Ben mit seinem drei Jahre jüngeren Bruder Casey Affleck auf, der ebenfalls als Schauspieler zu größerer Bekanntheit gelangte. In einem Festivalfilm namens The Dark End of the Street (1981) verzeichnete er seine erste Rolle überhaupt. So machte er in den Folgejahren in der Regel seine Erfahrungen als Schauspieler in Serien oder auch in Fernsehfilmen. Eine erste große Rolle füllte er in der 13-teiligen TV-Mini-Serie The Voyage of the Mimi (1984) aus, wo der Ozean und Buckelwale erkundet wurden. Auch in der 12-teiligen Fortsetzung The Second Voyage (1988) war er dabei.

Erwähnenswert sind dabei Bens Erfahrungen, die er im Jahr 1989 sammelte. Zum einen wirkte in einer sehr kleinen Rolle im Kinofilm Feld der Träume (1989) mit. Dort verkörperte er einen Basballfan im Fenway Park, und blieb im Abspann ungenannt. Zum anderen sah man ihn in einem Werbespot von Burger King, welcher gernau 0:30 Sekunden dauerte. Historisch wurde es 1992, als man Ben in einer Nebenrolle in Der Außenseiter zu sehen bekam. Gleichzeittig war es der erste gemeinsame Auftritt mit Matt Damon in einem Film. In Against the Grain (1993) ließ er seine Zeit als TV-Darsteller ausklingen. Jedoch sah man ihn hier in einer größeren Rolle als Footballspieler. In Glory Daze (1995) spielte er neben Sam Rockwell die Hauptrolle. Es gehtt darum, dass ein Freundeskreis nach der College-Zeit den Konttakt aufrechterhält. Zudem ist Matt Damon in einer kleineren Rolle zu sehen. Erwähnenswert ist auch das Drama Der lange Weg der Leidenschaft (1997), wo Ben in seiner Rolle als Soldat aus dem Koreakrieg zurückgekehrt ist, und fortan nach der großen Liebe und Erfüllung strebt.
Entgültiger Durchbruch und viel gefragter Schauspieler
Gegen Ende der 1990er Jahre machte er sich gleichzeitig als Hauptdarsteller und Drehbuchauttor einen Namen. Dabei geht es um Good Will Hunting (1997), wo er Chuckie, einen Mentor für Wil Hunting (Matt Damon), spielte. Neun Nominierungen für den Oscar heimste dieses wundervolle Drama ein. Als bester Nebendarsteller gewann Robin Williams die Trophäe verdientermaßen. Für das beste Drehhbuch wurden Affleck und Damon gemeinsam ausgezeichnet. So auch bei den Golden Globes, die ebenfalls ein großes Gewicht in Bezug auf Auszeichhnungen haben. Ein echter Meilenstein zum Ende der 1990er Jahre. Wer den Film noch nicht gesehen hatt, sollte dies schleunigst nachhholen.

In Pearl Harbor (2001) spielte er den Piloten Rafe McCawley sehr überzeugend. Dass der Film nichts von historischer Genauigkeit hielt ist dabei keinesfalls Affleck anzukreiden. Im weiteren Verlauf der 2000er Jahre war Affleck ein sehr gefragter Darsteller in Hollywood. Er spielte sowohl Haupt- als auch Nebenrollen. Neben Adrien Brody agierte er in Die Hollywood-Verschwörung (2006) in einer großen Rolle, wo die Geschichten ungelöster Fälle in Bezug auf Glamour, Korruptionen und Skandalen der 1950er Jahre erzählt wird, was tatsächlich auf einer wahren Begebenheit beruht. Ben mimt dabei den damaligen Superman-Darsteller George Reeves. Für diese Rolle war er als bester Nebendarsteller bei den Golden Globes 2006 nominiert. Interessant war auch seine Rolle als Kongressabgeordneter Stephen Collins in State of Play (2009), wo er nach Zwischenfällen ins Visier der Journalisten geriet.
Ergiebige 2010er Jahre und die Zeit als Batman
Von der Bewertung her ist The Company Men (2010) auf imdb nicht überragend hoch bewertet. Doch neben den Darstellern Ben Affleck, Tommy Lee Jones, Chris Cooper und Kevin Costner findet man eine tolle tiefgründige Geschichte über Männer, die versuchen dem Stellenabbau in einem großen Unternehmen zu trotzen. Auch heute noch beweist dieses Drama großes Chartme, obwohl er im Schatten Afflecks The Town (2010) im Schatten steht. Der Kalifornier übernahm dabei Hauptrolle, Drehbuch und Regie.
Affleck gab Regie-Posten zu „The Batman“ auf
Wie in diversen Presseartikeln bekannt wurde, führt Ben Affleck nun doch nicht Regie. Mehr dazu könnt ihr u.a. auf filmstarts.de nachlesen. Sicherlich haben sich schon viele Cineasten darauf gefreut, Affleck auch als Regisseur im neuen Fledermaus-Abenteuer zu wissen. Hat er doch schon in der Vergangenheit gute Ergebnisse vorgewiesen. Besonders im Jahr 2016 konnte er auf sich aufmerksam machen. In Batman v Superman: Dawn of Justice (2016) konnte er als geflügelter Rächer mehr als überzeugen. Dazu schrieb ich eine Kritik und ging auch auf Afflecks Darstellung als Batman ein. Hier gelangt ihr zu dem Artikel. Aber jetzt ist auch offen, ob er überhaupt noch einmal in die Rolle des dunklen Rächers schlüpfen wird. Zuletzt war er neben Gal Gadot, Ezra Miller, Jason Momoa, Henry Cavill und Ray Fisher in Justice League (2017) als Batman zu sehen.
Nicht nur als Schauspieler aktiv – und erfolgreich
Es gibt Akteure, die nur vor der Kamera aktiv sind. Und dann gibt es solche, die zeitgleich im Hintergrund arbeiten. Beste Beispiele waren u.a. Clint Eastwood oder auch Mel Gibson. Beide kamen aber erst im späteren Alter zu Erfahrungen hinter der Kamera. Aber bei Affleck verhält es sich gänzlich anders. Für „The Batman“ wurde er aktiv am Drehbuch beteiligt, ehe er den Posten spätter aufgab. Auch im für „Live by Night“ nahm er Einfluss auf das Drehbuch (Anm. des Autors: auch Regie). Bei der TV-Serie „Push, Nevada“ zeigte er in zwei Episoden sein Können als Schreiber. Und für „The Town – Stadt ohne Gnade“ (Anm. des Autors: auch Regie) gab es hervorragende Kritiken und für „Good Will Hunting“ sogar den Oscar für das beste Drehbuch.
Aber auch als Producer und Regisseur machte er sich einen Namen. Gerade als Producer ist die Liste schon unheimlich lang. Sodass es schwierig ist, eine Auswahl zur Erwähnung zu bestimmen. Zu nennen ist aber der Blockbuster „Argo“, der sowohl bei Kritikern als auch bei den Academy-Awards gut ankamen. Hier gewann er 2013 den Oscar für den besten Film. Für Justice League (2017) als auch für Zack Snyder’s Justice League (2021), und für eine Episode der Serie City on a Hill trat er erneut als Produzent auf.
Auch die Verwandtschaft ist in Hollywood aktiv
Und nicht nur einmal. Die Rede ist von Casey Affleck, dem drei Jahre jüngeren Bruder von Ben. Schon in „Good Will Hunting“ aus dem 1997 standen sie gemeinsam vor der Kamera. Casey steht ebenfalls auf eigenen Füßen und war im erfolgreichen Drama „Manchester by the Sea“ im Kino zu sehen. Und Matt Damon ist ein Cousin zehnten Grades. Sein zweiter Vornahme Géza, ist nach einem ungarischen Familienfreund benannt, der den Holocaust überlebt hat. Musikalisch wurde es gelegentlich auch mal. So performte er im Jahr 2000 den Song „Little Drummer Boy“ in Wild Christmas. Und im Film Die Hollywood-Verschwörung (2006) tat er dies sogar gleich zweimal. Dort gab er „Sin un amor“ und „Aquellos ojos verdes“ zum Besten.
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