Captain America: Civil War [2016]

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© Marvel Studios

Originaltitel: Captain America: Civil War
Deutscher Titel: The First Avenger: Civil War
Produktionsland: USA

Darsteller:
Chris Evans, Robert Downey Jr., Sebastian Stan, Scarlett Johansson, Paul Bettany, Elizabeth Olsen, Jeremy Renner, Tom Holland, Paul Rudd
Regie: Anthony und Joe Russo

Länge: 148 Min.
FSK: 12
Verleiher: Marvel Studios

Mehr als nur ein Aufeinandertreffen von vielen Helden

Civil War ist als Fortsetzung des Films „The Return of the First Avenger“ von 2014 anzusehen. Indirekt schließt er auch an die Ereignisse von „Avengers: Age of Ultron“ von 2015 an und ist der 13. Film des Marvel Cinematic Universe (MCU).

Der Film beginnt im Jahr 1991, als Bucky einen Auftrag erhält und anschließend einen Wagen von der Straße abdrängt. Präparate, die sich im Fahrzeug befinden, nimmt er an sich und verschwindet wieder. Danach gibt es einen Zeitsprung und man findet sich in der Gegenwart in Lagos wieder. Dort versuchen die Avengers einen Söldner zu stoppen, der eine Probe einer biologischen Waffe stehlen möchte. Dann kommt es zu einem folgenreichen Zwischenfall…

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Steht zu seiner Meinung: Steve Rogers alias Captain America

Tony Stark im Wandel – Steve Rogers setzt auf Unabhängigkeit

Infolge dessen legen die „Vereinten Nationen“ die „Sokovia Accords“ vor. Das bedeutet, dass die Superhelden nicht mehr als Privatorganisation agieren dürfen. Stattdessen müssen sie von nun an Rechenschaft an die UN ablegen. Steve Rogers alias Captain America ist nicht dieser Meinung und agiert lieber unabhängig. Tony Stark setzt sich für diese Organisation ein und meint dass es Grenzen geben muss. In früheren Zeiten war er mit seiner Firma „Stark Industries“ im großen Umfang am Waffenhandel beteiligt und lehnte in der Folgezeit diesen Umstand komplett ab. Mit dem Abkommen macht er einen persönlichen Wandel durch und spaltet indirekt das Team, was in einen folgenreichen Konflikt mündet. Abseits davon gibt es auch einen tiefen Einblick in Tonys Seele. Die Charaktersierung Starks erfährt so noch mehr Tiefgang und zieht das Publikum in seinen Bann.

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Wird im Laufe der Handlung aufgesucht. Peter Parker, gespielt von Tom Holland.

Ausgereifte Kampfhandlung und neue Charaktere

Diverse Kampfszenen sind in Superheldenfilmen was ganz normales und beschränken sich eher selten auf die normalen 08/15 Aktionen. Soll heißen, auch hier gibt es stetig Weiterentwicklungen und gerade die Nahkampfszenen speziell in diesem Film sind extrem ausgereift umgesetzt. Die Kampfsequenzen und die Story fließen gekonnt und durchdacht ineinander. Ein Spagat, was sicher nicht immer gelingt. Aber hier ist es in Perfektion umgesetzt und fesselt den Zuschauer somit mehr und mehr.

Neben bekannten Gesichtern sind auch wieder neue Figuren zu begutachten. So auch Helmut Zemo, gespielt von Daniel Brühl. Er ist eine große Bereicherung und treibt die Handlung extrem voran. Außerdem tut er alles aus einem bestimmten Grund, was ihn damit noch interessanter erscheinen lässt. Auch der neu eingeführte Black Panther besticht durch eigene Motivation. Weit vor dem Dreh wurde bekannt, dass Tom Holland Peter Parker/Spider-Man spielen wird. Ein guter Schachtzug seitens des Studios. Holland ist sofort in seinem Element und kommt sehr erfrischend mit viel Witz und guten Dialogen daher. Davon kann man einfach nicht genug kriegen. Aber noch ist nicht alle Tage Abend. 😉 Es kommen noch viel mehr Charaktäre zum Einsatz.
Aber da ich nicht Wikipedia heiße, werde ich auch nicht ins Detail gehen, sondern den Leser selbst entdecken lassen. 😉

Die Kameraeinstellung wirken zuweilen etwas hektisch und groß. Dennoch passt alles mit der packenden Story zusammen. Es gibt abwechslungsreiche Szenenbilder, die sowohl in ruhigen Momenten als auch in Kampfsequenzen zu überzeugen wissen.

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Viele Geschehnisse an unterschiedlichen Orten

Das Ensemble schlägt sich nicht nur an einem Ort durch. 😉 Auch Puerto Rico, wo 2011 Szenen für „Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten“ entstanden sind und der Potsdamer Platz, das Olympiastadion, das Bundespresseamt, der Schiffbauerdamm als auch die Unterführung vom Messegelände ICC in Berlin gibt es zu bestaunen.
Letzteres hielt für Szenen her, die im Film in Bukarest spielen. Auf dem Gelände des Flughafens Leipzig/Halle kommt es weitreichenden Kampfhandlungen, die auch kurz im finalen Trailer zu sehen sind. In Atlanta wurde die nigerianische Millionenmetropole Lagos zum Leben erweckt.

Fazit: Civil War ist so düster wie kein anderer Marvel-Film und läutet die dritte Phase im MCU ein. Dennoch wirkt er niemals aufgesetzt. Es herscht eine große Chemie zwischen allen Darstellern. Der Typus Comicverfilmung verliert an Gewicht, da cartoonistische Handlungsweisen eher außen vor sind. Viel mehr regt dieser Streifen dank seiner ernsten und realistischen Thematik bzw. dem Konflikt zwischen Stark und Rogers zum Nachdenken an und greift anregende Themen auf. „Civil War“ ist bisher der beste Captain America Film und stellt seine beiden Vorgänger in den Schatten. Bei allen Explosionen und packender Handlung stielt Spider-Man allen die Show. Aber auch Scarlett Johansson (Black Widow) und Elizabeth Olsen (Scarlett Witch) kommen sehr erfrischend daher.

Der Stigler mit seinem Review zum Film


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11 Gedanken zu “Captain America: Civil War [2016]

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