Point Break – Gefährliche Brandung [1991]

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Quelle: YouTube Trailer

Originaltitel: Point Break
Produktionsland: USA
Regie: Kathryn Bigelow
Darsteller: Patrick Swayze, Keanu Reeves, Gary Busey, Lori Petti

Verleih: UFA Film
Länge: 122 Min.
FSK: 16

Trailer


Ca. 30 schnell durchgeführte Banküberfälle in den letzten drei Jahren gibt der Polizei Rätsel auf. Innerhalb von 90 Sekunden verschwanden die Täter wieder, die während der Raubzüge Masken von ehemaligen US-amerikanischen Präsidenten trugen. Bis auf wenige Indizien, gibt es keine brauchbaren Beweise, um die Räuber dingfest zu machen. Laut der wenigen Indizien führt die Spur in die Surferszene. Dort wird FBI-Agent John Utah (Keanu Reeves) als verdeckter Ermittler eingschleust und lernt schon bald eine eingeschworene Clique kennen…

Kathryn Bigelow? Eine Frau auf dem Registuhl? Jawohl! Dazu noch eine sehr bekannte Frau dazu. Die Frau, die mit Erfolgsregisseur James Cameron verheiratet war. Und dazu zwei Oscars für Tödliches Kommando – The Hurt Locker (Beste Regie und Bester Film) gewonnen hat und einmal für Zero Dark Thirty (Bester Film) nominiert war. Beide Blockbuster sind packende Thriller, die reichlich Spannung zu bieten haben. So auch Point Break aus dem Jahr 1991.

Dabei vertraute sie auf die Schauspieler Patrick Swayze, Keanu Reeves, Gary Busey und Lori Petty. Swayze war bereits dem größeren Publikum u.a. durch Dirty Dancing (1987) und Ghost (1990) bekannt geworden. Reeves verbuchte u.a. einen Auftritt in Gefährliche Liebschaften (1988) und begeisterte mit Bill & Teds verrückte Reise durch die Zeit (1989) die Zuschauer. Busey hatte zu jener Zeit die größte Vita und spielte u.a. in Lethal Weapon – Zwei stahlharte Profis (1987) mit. Petty kannte man aus dem Fernsehen und war vor Point Break in der Krimiserie Booker (1989-1990) zu sehen. Und halfen diese Erfahrungen diesem Film hier? Auf jeden Fall kann man dies uneingeschränkt mit einem „Ja!“ beantworten. Alle legen sich mächtig ins Zeug und gerade Swayze als auch Reeves nehmen das Publikum mit und wissen sie zu fesseln. Reeves sorgt dann auch für einige ruhige Momente im Film, was selbigen sehr gut tut und auch Abwechslung bringt.

Gedreht wurde zum größten Teil in Kalifornien, USA. Hier entstanden später auch Filme wie The Fast and the Furious (2001), Heat (1995) oder Freundschaft Plus (2011). Neben Strand, Wasser und Sonne geht es sehr actionreich zu, wenn gerade die Überfälle im vollen Gange sind oder die Gauner verfolgt werden. Dabei gibt es einige interessante Kameraschwenkungen im Radius der direkten Protagonisten. Auch die Fallschirm-Szenen über dem Lake Powell lassen einem dem Atem stocken. Hier bin ich mir nicht sicher, ob die Darsteller die Stunts selbst absolvierten. Aber dennoch bekommt man auch hier ein überzeugendes Gesamtbild. Auch die damaligen Kinozuschauer schienen vom Film sehr angetan zu sein. Die Produktionskosten von rund 24 Mio. US-Dollar wurden locker mit weltweit 83 Mio. US-Dollar wieder eingespielt. Rund 43 Mio. wurden allein in den USA eingespielt.

Fazit: Regisseurin Kathryn Bigelow lieferte zum ersten mal 1981 eine Regiearbeit in einem Langfilm ab. Point Break war ihre vierte Arbeit, die man auf jeden Fall als ästhetisch und actionreich ansehen kann. Diesem Stil blieb sie im weiteren Verlauf ihrer Karriere durchaus treu. Serviert bekommt man eine Mischung aus Action und Thriller, dem auch die Darsteller im nichts nachstehen. Spannend und exzellent gefilmt überzeugt dieser Klassiker auch nach fast 30 Jahren noch und wird mit Sicherheit auch jüngere Zuschauer anlocken. Besonders solche Cineasten, die Adrenalinstöße sowie eine Story über Surfen, Vertrauen und Verrat lieben.


Anmerkung: 2003 lief in den australischen Kinos Liquid Bridge, der in Dtl. 2006 unter dem Titel Gefährliche Brandung 2 erschien. Mit diesem Film hat er nichts zu tun und ist damit auch keine Fortsetzung. 2015 gab es eine Neuverfilmung zu Point Break. Wulf Bengsch von Medienjournal spendierte dazu eine Kritik, die ich sehr lesenwert finde. Schaut auf jeden Fall mal rein. Man dürfte schnell feststellen, welcher Film von beiden am meisten was taugt. 😉 Eine weitere Kritik zum Original findet ihr hier.

 


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