out1983fertig

Bereits am 25. März 2018 feierte der Film seinen 35. Jahrestag seit seiner Premiere im Jahr 1983. Zu diesem Anlass gibt es ein Anniversary Special mit verschiedenen Artikeln. Nachdem ich bereits das Buch von Susan E. Hinton und den Regisseur Francis Ford Coppola vorgestellt habe, folgen nun die Darsteller des Films.


Als The Outsiders (1983) in die Kinos kam, war nicht abzusehen, was aus den künftigen Stars werden sollte. Eine größere Anzahl an Schauspielern war in der Literaturverfilmung zu sehen. Dort ging es um zwei rivalisierende Gangs, die sich im US-Amerikanischen Tulsa der 60er Jahre aufhielten. Die Greasers, eine schmuddelige und rauhbeinige Gang von Unterschicht-Kids und die Socs – kurz für Socials, die aus besseren Verhältnissen stammen.


Die wichtigsten Stars aus The Outsiders

C. THOMAS HOWELL (Ponyboy Curtis)
(7. Dezember 1966)

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© allaccess

Er war einer der jüngsten Darsteller (Jahrgang 1966) im Film und agierte als die zentrale Hauptfigur. Erst ein Jahr zuvor trat er als Schauspieler in Erscheinung. Zu sehen war er in einer Nebenrolle in E.T. – Der Außerirdische (1982). Der in L.A. geborene Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor hat drei Kinder: Isabelle (25), Dashiell (21) und Liam (17).

Nach The Outsiders spielte er in vielen Filmen mit und war sogar als Marty McFly für die Zurück in die Zukunft Trilogie vorgesehen. Zuvor war Howell in Die rote Flut (1984) und später in Die Rückkehr der Musketiere (1989) zu sehen. Einem größeren Publikum dürfte er in einer kleineren Rolle in The Amazing Spider-Man (2012) aufgefallen sein.

Gegen Ende der 1990er Jahre trat er zunehmend als Gastrolle in TV-Serien auf. 1996 gehörte er für sieben Episoden zum Hauptcast der Fantasyserie Clan der Vampire. Gleiches galt später für Southland (2009-2013, 27 Folgen). Im gleichen Zeitraum hatte er in fünf Folgen von Criminal Minds einen wichtigen Part eingenommen. Auch für Marvel’s The Punisher (2017, 3 Folgen) stand er vor der Kamera. Als Regisseur gab er 1995 in Hourglass sein Debüt. Hierfür verfasste er auch das Drehbuch. Seine bisher letzte Regiearbeit war für The Genesis Code (2010). 2018 wird er u.a. in den Filmen Hyde Park (2018), Urban Country (2018) und Shifting Gears (2018) zu sehen sein.


MATT DILLON (Dallas)
(18. Februar 1964)

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© allaccess

Auch er ist heute noch sehr gefragt. Seine Vita beinhaltet fast ausschließlich Filmproduktionen. Neben The Outsiders spielte er in zwei weiteren Romanverfilmungen mit, wo Susan E. Hinton die Autorin ist. Zum einen Tex (1982) und zum anderen Rumble Fish (1983), wo Francis Ford Coppola ebenfalls Regie führte. Alle drei Filme sind in Tulsa, Oklahoma entstanden. Geboren wurde Dillon 1964 in New Rochelle, New York. Er hat vier Brüder und eine Schwester. Väterlicherseits ist er mit dem Comiczeichner Alex Raymond (Flash Gordon) verwandt, der sein Großonkel war.

1979 gab er sein Debüt im Teenager-Drama Wut im Bauch. 1985 stand er gemeinsam mit Gene Hackman im Agententhriller Target – Zielscheibe vor der Kamera. Noch im gleichen Jahr gab Dillon sein Debüt im Theaterstück The Boys of Winter am Broadway. Gegen Ende der 1980er Jahre erweiterte er das Independentfach und wirkte im Roadmovie Drugstore Cowboy (1989) mit, wo er viel Lob erntete und den Independent Spirit Award gewann. 2004 kam das Episoden-Drama L.A. Chrash heraus. Für seine darstellerische Leistung gewann er den Independent Spirit Award und erhielt eine Oscar-Nominierung als Bester Nebendarsteller. 2007 führte er beim Musikvideo Been There All The Time Regie, welches die Indie-Band Dinosaur Jr. als Single auf den Markt brachte. Zuletzt war in der Komödie Abgang mit Stil (2017) zu sehen. Matts Bruder Kevin ist ebenfalls Schauspieler und spielt in der HBO-Serie Entourage mit.


RALPH MACCHIO (Johnny)
(4. November 1961)

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© allaccess

Er ist ebenfalls noch auf der Bildfläche präsent und betrat diese als er 19 Jahre alt war. So sah man ihn 1980 in dem Fernsehfilm Die Kadeppen-Akademie (Up the Academy). Dann folgten die Serien Eight Is Enough (1981–1982) und CBS Afternoon Playhouse (1982). 1984 schaffte er seinen Durchbruch mit Karate Kid (The Karate Kid). Mit Macchio in der Hauptrolle folgten noch zwei weitere Fortsetzungen. Spätestens seit den 2000er Jahren war er in Film- und TV-Produktionen nur noch selten anzutreffen. Sein Familienglück entdeckte er schon vor langer Zeit, als er 1987 heiratete und später zweifacher Vater wurde.

1986 überzeugte er in dem Musik-Roadmovie Crossroads – Pakt mit dem Teufel. Der Gitarrist Steve Vai hat hier einen Auftritt. Auch für Nebenrollen war Macchio sich nicht zu schade. In Mein Vetter Winnie (My Cousin Vinny) (1992) gab er u.a. neben Joe Pesci einen überzeugenden Part ab. 2005 absolvierte er als er selbst einen Gastauftritt in der Serie Entourage. Desweiteren gab er u.a. Gastrollen in den Serien Criminal Intent oder How I Met Your Mother (wieder als er selbst). Besonders in dern letzten Jahren machte er wieder auf sich aufmerksam, als er 2011 in der TV-Sendung Dancing with the Stars auftrat. Diese Serie ist als Pendant zur US-Version von Let’s Dance zu betraten. Ein Jahr darauf folgte eine Nebenrolle als Psycho-Drehbuchautor Joe Stefano im Kinofilm Hitchcock. 2018 nahm er seine Paraderolle als Karate Kid Daniel LaRusso erneut auf, als er die Hauptrolle in der Serie Cobra Kai übernahm. Ein deutscher Start ist bisher noch nicht bekannt.


PATRICK SWAYZE (Darryl)
(18. August 1952, † 14. September 2009)

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Auch er hatte vor The Outsiders schon einige Erfahrungen als Schauspieler sammeln können. So war Skatetown, U.S.A. (1979) sein erster Film. Schon viel früher zog er nach dem College nach New York City, um eine Ausbildung als Ballett-Tänzer zu absolvieren. Allerdings hatte er starke Verschleißerscheinungen im Knie, die ihm dazu zwangen sich mehr der Schauspielerei zu widmen. Sehr große Bekanntheit erlangte er in der TV-Miniserie Fackeln im Sturm (1985-1986). Der entgültige Durchbruch gelang mit dem Kinohit Dirty Dancing (1987), wo er mit „She’s Like The Windeinen Song einsang, der auch im Film Verwendung fand. Für seine Darbietung selbst gab es 1988 eine Golden-Globe Nominierung. Weitere folgten u.a. für Ghost – Nachricht von Sam (1990), als er einen Geist spielte, der seine noch lebende Freundin beschützen möchte. 

Seinen Vater verlor Swayze 1982 und hatte für den Rest seines Lebens damit zu kämpfen. Er hatte noch einen Bruder und eine Schwester, die 1994 verstarb. Seine Mutter Patsy war eine gefragte Choreografin in Hollywood (u.a. für Thelma und Louise (1991)). Sie verstarb 2013. 1984 stand er ein weiteres Mal mit C. Thomas Howell für Die rote Flut (Red Dawn) vor der Kamera. Actionreich wurde es in Kathryn Bigelows Surferfilm Gefährliche Brandung (Point Break) (1991). Nebenrollen übernahm er in Donnie Darko (2001) und Mord im Pfarrhaus (Keeping Mum) (2005). 2008 wurde bei ihm Bauchspeicheldrüsenkrebs festgestellt. An dessen Folgen verstarb er am 14. September 2009 im Alter von 57 Jahren. Er hinterließ seine Frau Lisa Niemi, die er bereits 1975 geheiratet hatte. Auf dem Hollywood Walk of Fame (7018 Hollywood Blvd.) wird mit einem Stern an ihn erinnert.


ROB LOWE (Sodapop)
(17. März 1964)

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© allaccess

…ist ein Schauspieler, der in den 1980er Jahren dem sogenannten Brat Pack angehörte. Sein jüngerer Bruder Chad ist ebenfalls Schauspieler. Desweiteren hat Rob noch zwei Halbbrüder. Sein Vater ist deutscher, irischer und englischer Abstammung. Ab 1981 war er mit der Schauspielerin Melissa Gilbert lieert. 1986 erfolgte die Trennung. 1991 heiratete er die Maskenbildnerin Sheryl Lynn Berkhoff. Sie haben zwei gemeinsame Söhne.

Auch Lowe gab 1979 sein Schauspieldebüt. In der ABC-Sitcom A New Kind of Family hatte er eine Hauptrolle. Nach nur einer Staffel erfolgte die Absetzung der Serie. Nach The Outsiders folgten einige Rollen in Filmen. U.a. St. Elmo’s Fire – Die Leidenschaft brennt tief (1985) oder Bodycheck (1986). Mit dem TV-Film Desert’s Eagle debütierte er 1997 als Regisseur und Drehbuchautor. U.a. war er für das Drama I Melt With You (2010) als Produzent tätig. Weitere Auftritte als Schauspieler gab es u.a. in Thank You for Smoking (2005) oder Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll (2013).

Seine größte Serienrolle (1999-2006) hatte er in The West Wing – Im Zentrum der Macht. 2000 und 2001 erhielt er jeweils eine Golden Globe Nominierung als Bester Serien-Hauptdarsteller – Drama. Auch der Serie Brothers & Sisters gehörte er den ersten vier Staffeln (2006-2010) an.

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