Originaltitel: Rejsen til isens indre
Produktionsland: Dänemark

Mitwirkende: Jason Box, Dorthe Dahl-Jensen, Alun Hubbard, Dt. Stimme: Campino

Regie: Lars Ostenfeld

Genre: Dokumentation
FSK: 0
Länge: 86 Min.

Produktionsfirma: Hansen & Pedersen Film og Fjernsyn
Verleiher: Rise and Shine Cinema

Filmstart in Dänemark: 21. März 2022
Filmstart in Dtl.: 15. Sept. 2022


Es gibt Dokumentarfilme, die erzählen einfach etwas über eine Beschaffenheit. Dann gibt es solche, direkt an das Publikum gerichtet sind. Zu solchen zählt „INTO THE ICE“, der wichtiger denn je werden könnte. In eben solchen begleiten wir drei sehr bedeutende Gletscherforscher.

„Glaziologen sehen die größte Insel der Welt, Grönland, als globales Thermometer. Was mit der Eisdecke hier passiert, wird mit dem Eis überall sonst auf der Welt passieren. In Grönland geht es einfach am schnellsten, weil hier die 4Temperaturen am drastischsten steigen. Um also zu verstehen, was mit der weltweiten Eisschmelze passiert, müssen wir verstehen, was auf dem grönländischen Eisschild vor sich geht. Im Film erhalten wir neue Perspektiven, wie sich das Eis verhält und wie man es betrachtet – nämlich als eingefroren„Glaziologen sehen die größte Insel der Welt, Grönland, als globales Thermometer. Was mit der Eisdecke hier passiert, wird mit dem Eis überall sonst auf der Welt passieren. In Grönland geht es einfach am schnellsten, weil hier die Temperaturen am drastischsten steigen. Um also zu verstehen, was mit der weltweiten Eisschmelze passiert, müssen wir verstehen, was auf dem grönländischen Eisschild vor sich geht. Im Film erhalten wir neue Perspektiven, wie sich das Eis verhält und wie man es betrachtet – nämlich als eingefrorenes, aber sich bewegendes Meer. Und auch, wie man dem Eis zuhört. Der Klang des Eises ist unglaublich.“

Regisseur Lars Ostenfeld

In ungeahnte Tiefen

Die Reise führt zum grönländischen Inlandeis, um vielleicht mehr über seine Beschaffenheit und Zukunft zu erforschen. Sehr akkribisch dabei sind: Jason Box, Alun Hubbard und Dorthe Dahl-Jensen. Alle drei stellen sich die Frage, wie schnell das Eis dort schmilzt und welche Gefahren es für uns Menschen mit sich bringen könnte. Doch wie der Film gleich zu Beginn zeigt, dass es keine leichte Aufgabe werden wird. Viel mehr wird es spektakulär als auch gefährlich zugehen, wenn es heißt Aufnahmen einzufangen, die einem den Atem nehmen. Und wenn es rund 180 Meter eine Gletschermühle hinuntergeht, dann wird es definitiv gefährlich. Gleichzeitig wurde dieses Unterfangen dafür genutzt, um uns eindrucksvoll zu zeigen, wie mutig es auch für ein Filmteam sein kann, so eine Expition zu begleiten. Denn nie jemand zuvor wagte es sich so tief in eine wenig erforschtes Gletschergebiet abzusteigen.

Was aber gleich von Beginn an des Films klar wird, ist die Tatsache, dass sich der Planet auf jeden Fall verändern wird. Campinos Synchronisation bringt dies einfühlsam und eindringlich rüber. Diese Doku zeigt auch, dass auch hier die bevorstehenden Expitionen bis ins Detail geplant werden müssen. Darüber kann auch eine praktische Trockenübung nicht schaden. Dennoch bleibt es bei dem nun genannten Beispiel nicht ganz trocken, wenn der Vater mit seiner Tochter das große Expitionszelt auf Dichte testet. Es sei angemerkt, dass dies im eigenen Haus geschieht. Diese Szene zeigt, dass dem Forscher seine Absichten ernst sind, und er definitiv auf Unvorkommnisse gewappnet zu sein. Denn nichts ist gefährlicher, wenn man in der großen weiten Natur auf sich allein gestellt ist.

Das Eis verfügt über eine erkennbare Struktur. Im weiteren Textverlauf folgt eine kleine Erklärung. ©Rise and Shine Cinema

Interessante Fakten für die Zuschauer

Wenn man sich den Film anschaut, dann bekommt man nicht nur blanke Fakten, sondern auch erklärt warum etwas so ist wie es eben ist. Die Forscherin Dorthe Dahl-Jensen kann erklären, wie man an einem Eisbrocken erkennt wie alt er ist. Auch die Schmelze als auch Gefrierung im Frühling, Sommer bzw. dem Winter kann man daran ablesen. Doch dank der heutigen Forschungsentwicklung kann man weit unter die Oberfläche schauen. Möglich machen dies Eiskernbohrungen, die uns bis zu 100.000 Jahre in die Vergangenheit blicken lassen. Historisch wichtig, und auch in der Zukunft von wichtigen Belangen. Zunehmender Schneefall als auch die immer schneller voranschreitende Schmelze gibt einen aktuellen Ausblick über die Situation für die Gegenwart als auch Zukunft. Eine Eisdecke kann auch geschützt sein, obwohl die Sonne darauf einwirkt. Dafür sorgen tut nämlich der Schnee. Je dicker die Schicht, desto besser für das Eis. Natürlich bekommt man nicht nur klare Fakten präsentiert. Viel mehr können wir das Expitionsteam dabei beobachten, wie es gegen die Natur ankämpfen. In einer dieser Situation kommt ein längerer Sturm auf, der droht das Zelt samt Forscher mitzureißen. Doch auch hier wurde zum Glück vorgesorgt. Bewerkstelligt wurde dies mit einer Art Mauer, die iglomäßig dicht am Zelt hochgezogen wurde.

Praktisch jedes Jahr gibt es Veränderungen im Klima. Der Menschheit muss nun endlich klar sein, dass man mehr tun muss. Zwar ist die Verringerung der CO2-Emissionen und stärker wachsende Solarenergie als auch E-Mobilität lobenswert, aber leider noch nicht das Maß aller Dinge. Zwar liegen wichtige Entscheidungen in Händen der Politiker dieser Welt, aber auch wir sind in Hinsicht auf den Klimawandel gefragt. Jeder kann für sich selbst und der Umwelt zuliebe tun, damit es endlich besser um unser Klima wird. Gut, genau wie der Film selbst, drückt hier ganz klar der Appell durch. Ist es übertriebener Idealismus oder die Wachrüttelung einer Angelegenheit zur richtigen Zeit? Ich entscheide mich definitiv für letzteres. Die Beobachtungen der letzten Jahre zeigen doch, wohin wir mit dem Klima im Moment hinsteuern.

Fazit: Das Ende des Films kommt etwas abrupt daher. Dennoch bleibt die Tatsache, dass hier nichts beschönigt wird, sondern klare Fakten dem Klima und seiner Natur geäußert werden. Die Szenerie als auch Kameraeinstellungen sind beeindruckend, weil wir nahe am Geschehen teilhaben, und viel über die aktuelle Lage erfahren. Es gibt Dokus, da hat man irgendwann das Gefühl abschalten zu wollen. Aber hier wird dies nicht geschehen, weil erstens eine optimale Filmlänge, und zweitens eine Prise Humor eingefügt worden ist. Der Fokus um die wichtige Botschaft geht dabei nicht verloren.


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Quelle: www.riseandshine-cinema.de und entsprechendes Pressematerial über den Film.


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Vielen Dank, dass ihr meinen Artikel gelesen habt. Lasst doch gerne ein Like da, wenn es euch gefallen hat. Ihr habt einen Gedanken zum Text oder Film? Dann postet es mir gerne unten in die Kommentare. Ansonsten ließt man sich im nächsten Artikel. Bis bald…

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