Lethal Weapon Filmreihe
| zu Teil 3 der Reihe


Originaltitel: Lethal Weapon 4
Deutscher Titel: Lethal Weapon 4 – Zwei Profis räumen auf
Produktionsland: USA

Regie & Drehbuch: Richard Donner
Darsteller:
Mel Gibson: Martin Riggs, Danny Glover: Roger Murtaugh, Joe Pesci: Leo Getz, Rene Russo: Lorna Cole, Jet Li: Wah Sing Ku, Chris Rock: Lee Butters u.v.a.

Genre: Action, Komödie, Thriller
FSK: 18
Länge: 127 Min.
Verleiher: Warner Bros.

Premiere in den USA: 07 Juli 1998
Filmstart in Dtl.: 13. August 1998


Nach Lethal Weapon (1987) und Lethal Weapon 2 (1989) und Lethal Weapon 3 (1992) erschien mit diesem Film der vierte und letzte Teil der beliebten Reihe. Riggs (Mel Gibson) und Murtaugh (Danny Glover) wollen während eines Spezialeinsatzes einen Verrückten mit einem Flammenwerfer aufhalten. Doch in dieser Situation kommt es zu einer gegenseitigen Offenbarung, in der mal wieder Murtaugh der Leidtragende ist. 😉

Charakterkreis bekommt Zuwachs

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Können auch im Dienst viel lachen. Die Cops Murtaugh und Riggs. © Warner Bros Film GmbH

Roger gesteht, dass Martins Freundin Lorna (Rene Russo) schwanger ist. Martin wiederum erzählt Roger, dass dessen Tochter Rianne ebenfalls schon bald ein Kind erwartet. Wie schon im Vorgängerfilm endet der Einsatz in Trümmern. Doch nun wollen die Zwei kürzer treten, weil bei erfolgreicher Beförderung zu Captains es sich günstiger auf die Versicherung auswirkt.

Nicht nur die Familien beider Protagonisten wird größer, sondern auch die Auswahl an Charakteren. Wie gewohnt ist auch wieder Leo Getz (Joe Pesci) dabei und sorgt beim gemeinsamen Angelausflug für Lacher. Währenddessen wird Rogers Boot von einem scheinbar führerlosen Frachter versenkt. Diesen kann Riggs jedoch stoppen. Kurz darauf entdecken sie darauf chinesische Einwanderer. Indes bekommt Roger den jungen Cop Lee Butters (Chris Rock) zugeteilt. Völlig entnervt geht Roger ihm aus dem Weg. Mit den missverstandenen homosexuellen Avangen zu Roger geht es auch hier witzig zu und sorgt für ein abwechslungsreichen Polizistenalltag.

Antagonist stärker als alle seine Vorgänger

Mit Gary Busey, Joss Ackland und Stuart Wilson erschienen in den bisherigen drei Filmen sehr unterschiedlich dargestellte Antagonisten, die aber alle auf ihre eigene Weise sehr gefährlich waren. Jedoch agierte davon nur Gary Busey etwas kampferfahren. Joss Ackland aus Teil 2 ließ mehr oder weniger die Drecksarbeit machen. Und Stuart Wilson’s Charakter fiel eher mit Waffengewalt auf. Nun bekommen es Riggs und Murtaugh mit Wah Sing Ku (Jet Li) zu tun, der in kriminelle Machenschaften bzw. Menschenhandel verwickelt ist. Jet Li stammt aus China und beherscht die Wushu-Kampfkunst, die auch im Film zum tragen kommt. Schon dadurch hebt er sich von den anderen Gegnern aus den ersten drei Teilen deutlich ab und ist sichtlich schwerer zur Strecke zu bringen. Hier spielt er zum ersten Mal einen Bösewicht. Zugleich war es auch sein erster US-amerikanischer Film, in dem er mitwirkte.

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Hier hat man ziemlich gut lachen. Nur über wen oder was ist hier die Frage. 😉 © Warner Bros Film GmbH

Auch dieses Mal darf wieder gelacht werden. Dafür sorgt nun Chris Rock, der den Detective Lee Butters spielt und Murtaugh richtig zur Verzweiflung bringt. Auch Leo Getz weiß nicht so recht, was er von dem neuen Detective halten soll. Zurückhaltend agiert Lorna (Rene Russo), die im fortgeschrittenen Stadium schwanger ist. Dies war auch in Wirklichkeit der Fall und wurde so mit im Film eingearbeitet. Die Produktionskosten betrugen rund 140 Mio. US-Dollar. Eingespielt wurden 270 Mio. US-Dollar.

Aber auch zu diesem Film darf die Trivia nicht fehlen. Für Jet Li war es der erste in Amerika produzierte Film. Außerdem spielte er zum ersten Mal einen Antagonisten. Regisseur Richard Donner bat ihn, während der Action-Sequenzen langsamer zu werden, da er sich schneller als die Verschlusszeit der Kamera bewegte und sich nicht im Film registrierte. Lis Rolle für den Film wurde auch für Jackie Chan in Betracht gezogen. Der lehnte aber ab, weil er in Filmen keinen Antagonisten spielen wollte. Dies ist der einzige Film der Reihe, in dem Mel Gibson nicht raucht. Und eine Badezimmerszene in Murtaughs Haus gibt es dieses Mal auch nicht. Es ist auch der einzige Film der Reihe, wo der Antagonist auf den Filmpostern zu sehen ist. Richard Donners Cousin und häufiger Mitarbeiter Steve Kahan und Al Sapienza waren zuvor im Abenteuerfilm Free Willy 2 – Freiheit in Gefahr (1995) zu sehen. Dort war Donner als Executive Producer tätig.

Fazit: Action und Humor gibt es auch hier wieder reichlich, was insbesondere an Neuzugang Chris Rock liegt. Gags und Dialoge agieren mit den bereits bekannten Motiven aus den Vorgängerfilmen. Auch die Actionszenen kommen nicht zu kurz und Regisseur Richard Donner konnte zumindest bei dem Aspekt noch eins draufsetzen. Besonders überzeugend wirkt die Kampfkunst von Jet Li, die zu den alt bewerten Motiven etwas Neues hinzufügt. So macht auch Teil 4 der Reihe in allen Belangen Spaß.


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Vielen Dank, dass ihr meinen Artikel gelesen habt. Lasst doch gerne ein Like da, wenn es euch gefallen hat. Ihr habt einen Gedanken zum Text oder Film? Dann postet es mir gerne unten in die Kommentare. Ansonsten ließt man sich im nächsten Artikel. Bis bald…

2 Gedanken zu “Lethal Weapon 4 [1998]

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