Thor [2011]

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© Paramount Pictures Germany

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Originaltitel: Thor
Produktionsland:
USA

Darsteller:
Chris Hemsworth, Natalie Portman, Tom Hiddleston, Anthony Hopkins, Stellan Skarsgård u.a.
Regie:
 Kenneth Branagh

Länge: 115
FSK: 12
Verleiher: Paramount Pictures

US-Premiere: 2. Mai 2018
Deutscher Kinostart: 28. April 2011

Trailer


Man schreibt das Jahr 965 n. Chr, wo die Menschheit von den Frostriesen bedroht wird. Diese Kreaturen stammen aus der Eiswelt Jotunheim und beabsichtigen auf der Erde eine neue Eiszeit herbeizuführen. Aber sie spüren massive Gegenwehr vom Göttervater Odin (Anthony Hopkins), der die Asen regiert. Die stellen sich dem Kampf und können die Frostriesen besiegen. Viele Jahrhunderte später ist Thor (Chris Hemsworth) erwachsen geworden und soll nun als erstgeborener Sohn zum König und Nachfolger Odins ernannt werden. Jedoch kann die Zeremonie nicht vollständig durchgeführt werden, da die Frostriesen in die Waffenkammer eindringen und versuchen die Urne zu stehlen. Das Unterfangen kann jedoch vereitelt werden. Thor sinnt dennoch auf Rache und möchte die Stärke Asgards demonstrieren. Da hat er aber die Rechnung ohne seinen Vater Odin gemacht, der nun Thors Thronbesteigung ablehnt. Thor bleibt trotzig und zieht mit seinen Freunden nach Jotunheim, um mehr über die letzten Geschehnisse herauszufinden. Es kommt erneut zum Kampf und hat Konsequenzen für Thor…

Götter mit menschlichen Zügen erobern die Leinwand

Thor Odinson (Chris Hemsworth) steht natürlich im Mittelpunkt des Geschehens, der einst von den Wikingern als Gott des Donners verehrt wurde. Seine Waffe ist der Kriegshammer Mjolnir. Jener Hammer hilft ihm Wirbelstürme zu erzeugen oder auch zu fliegen. Thor kommt sehr hitzköpfig daher und geriet dabei immer wieder mit seinem Vater Odin (Anthony Hopkins) aneinander. Glaubhaft in ihren Rollen sind den Beiden durchaus menschliche Züge nicht von der Hand zu weisen, was die beiden Charaktere noch spannender in Szene setzt. Das Zusammenspiel funktioniert so gut, dass die Vater-Sohn-Beziehung mit all ihren Konflikten eine interessante Komponente erzeugt und der Zuschauer so von all diesen Geschehnissen gepackt wird. Natürlich kommt die weibliche Kompetenz nicht zu kurz und tritt mit Jane Foster (Natalie Portman) in Erscheinung. Sie spielt eine Astrophysikerin, die gemeinsam mit ihrer Assistentin Darcy Lewis (Kat Dennings) und ihrem Mentor Erik Selvig (Stellan Skarsgård) Wetterphänomene in der Wüste untersucht. Portman wurde bereits 1994 mit Leon – Der Profi“ einem größeren Publikum bekannt. Damals war sie erst 13 Jahre alt und spielte seither schon in vielen Genres größere Rollen und landere 2010 mit dem Drama “Black Swan“ einen sehr großen Kinohit. Auch als Physikerin geht sie voll in ihre Rolle auf und darf im Verlauf der Handlung noch andere Attribute zeigen. Stellan Skarsgård hat natürlich noch mehr Schauspielerfahrung und darf hier sein komödiantisches Talent zum Ausdruck bringen, was später auch in Verbindung mit Thor den einen oder anderen Schmunzler bereit hält. Loki (Tom Hiddleston), der an der Seite von Thor aufwuchs, bleibt lange in dem Glauben, dass er der Bruder von Thor sei. Mit der Zeit wandelt sich sein Charakter und sorgt somit für ordentlichen Unheil. Dazu kommt noch der Neid auf seinen Bruder, wodurch er böse Pläne schmiedet und ein Keil zwischen Odin und Jotunheim treibt. Seine Rolle kommt erst später zur Geltung, da er zu Beginn noch nicht maßgeblich im Mittelpunkt steht. Dafür bringt er aber danach um so mehr eine interessante sowie spannende Rolle dem Zuschauer näher.

Viel Erfahrung auch hinter der Kamera

In der Regie zeigte sich Kenneth Branagh verantwortlich, der sowohl als Schauspieler und Regisseur aktiv ist. “Mary Shelley’s Frankenstein“ ist sein bekanntestes Werk, wo er auch als Hauptdarsteller sein Können zeigte. Auch in “Operation Walküre – Das Stauffenberg-Attentat“ ist er zu sehen. Für “Thor“ konnte er sehr spielfreudige Darsteller gewinnen, die auch bei den Nebenrollen gut besetzt waren. Thematisch und ergiebig setzte Branagh zusammen mit seinem Produzent Kevin Feige die nicht leichte Aufgabe um, da “Thor“ ein schwer kalkulierbares Risiko für die Marvel-Studios war. Da hier eine Göttergeschichte erzählt wird, kracht es natürlich mit der Zeit gewaltig. Die visuelle Umsetzung kommt dadurch erst richtig zum tragen und lässt nicht nur den Planeten Asgard beeindruckend erscheinen.

Spektakel mit offenen Ausgang sorgt für Unterhaltung

Es ist das erste Leinwandabenteuer über den Götterhelden “Thor“, der hier auch seine menschliche Seite zeigt. Nicht nur wegen diesem Aspekt reift der Film zu einem charmanten Kino-Spektakel. Auch die Fantasy-Panoramen und krachende Action sorgen für gewaltige Unterhaltung. Abgerundet wird dies mit witzigen Aspekten sowie Dialogen, so dass auch “Thor“ ins gewaltige Marvel-Universum passt. Nicht nur eingefleischte Fans werden hier ihren Spaß haben.

 


Alle bisherigen erschienenen Filme des Marvel Cinematic Universe


Verfügbarkeit im Streamingbereich:

Phase 1

2008 Iron Man (Netflix, Amazon Prime, Maxdome)
2008 Der unglaubliche Hulk (Netflix)
2010 Iron Man 2 (Netflix, Amazon Prime, Maxdome)
2011 Thor (Netflix)
2011 Captain America: The First Avenger (Netflix)
2012 The Avengers (Netflix)

Phase 2

2013 Iron Man 3 (Netflix, Amazon Prime, Maxdome)
2013 Thor – The Dark Kingdom (Netflix)
2014 Captain America: The Winter Soldier (Netflix)
2014 Avengers: Age of Ultron
2014 Guardians of the Galaxy (Netflix)
2015 Ant-Man

Phase 3

2016 Captain America: Civil War (Netflix)
2016 Doctor Strange
2017 Guardians of the Galaxy Vol. 2
2017 Spider-Man: Homecoming
2017 Thor: Ragnarok
2018 Black Panther (16.02.2018)
2018 Avengers: Infinity War (04.05.2018)

2 Gedanken zu “Thor [2011]

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